Unsere Mitarbeiter:
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Werner Kalff Sozialpädagogischer Leiter |
Barbara Kockartz Verwaltung |
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Skoob Musikalischer Leiter |
Shqiprim Thaqi Verwaltung, Multimedia |
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| Marlene Fritz | Nelson Schulz |
| EU-Freiwillige aus Österreich | Praktikant |
Geschichte des Jugendtreff Inside (ehem. Jugendheim Eynatten)
1974-1978
Zuerst war der Gedanke oder die Idee, der Dorfjugend einen eigenen unabhängigen
Raum als Treffpunkt der Jugend zu schaffen. Dieser sollte in Eigenregie und
ehrenamtlich geleitet werden. Die Initiatoren waren ein wenig von der 68'
Bewegung beeinflusst; wo vieles von er Basis bestimmt und auch geleitet werden
sollte.
Mit der Unterstützung der damaligen Gemeindeverantwortlichen (1978 wahrlich
schon ein breites Zugeständnis an der damals "nicht organisierten" Jugend) wurde
Ende 78 das erste provisorische "Jugendheim" nach Vorbild gleicher bestehender
Einrichtungen im damaligen "deutschen Sprachgebiet Belgiens" eingerichtet. Vier
Jahre später, 1982 erfolgte der Umzug in einem größeren Haus. Aus dem
anfänglichen Idealismus (aus Selbstzweck gegründet, d.h. die Initiatoren
nutzten das Haus selber) konnten die bestehenden Jugendinitiativen( sei es die
organisierten wie die nichtorganisierten Jugendbewegungen), im Zuge der
größeren werden Autonomie der Deutschsprachigen ihre Einrichtungen mit eigenen
Satzungen anerkennen lassen und vor allem auch finanziell besser unterstützt
werden.
Neben der ehrenamtlichen Mitarbeit, kamen Ende der 80er Jahre professionelle
Angestellte hinzu. In den Anfangsjahren war die Idee, dass der "offene Bereich"
die Basis für die offene Jugendarbeit ist. Dies wurde und wird z.T. noch immer
von einigen Jugendzentren weiter so gesehen. Durch verschiedene hauptamtliche
Mitarbeiter und die regelmäßige Auseinandersetzungen, mit den Zielen und
Vorstellungen von damals und heute, kamen neue Aufgaben und Bereiche hinzu in
denen wir heute tätig sind. Der offene Bereich ist weiter ein wichtiger Bereich,
neben den anderen die hinzugekommen sind. Der Jugendaustausch, sei es innerhalb
Belgiens, in der Euregio oder im europäischen Raum, hat eine wichtige Rolle
eingenommen. Die Projektarbeit kam hinzu, Jugendliche, die eine interessante
Initiative starten wollten, sollten und werden unterstützt. Ob Jugendliche eine
Skateranlage wollten, oder ein Streetballplatz, oder Technomusik selber auflegen
wollten, der Jugendtreff hat immer versucht ein offenes Ohr, nicht nur für die
Besucher des offenen Bereich, zu haben. Die politische Bewusstseinsbildung
wollte man ebenso betreiben, besonders auf Gemeindebene, wie die
erlebnisorientierten Aktivitäten. Als Internet begann, wer der Jugendtreff
Inside, einer der ersten Jugendeinrichtungen, die aktiv wurden.
Auch im Multimedia Bereich wurde investiert. So entstand ein bescheidener
Schulungsraum für Ausbildungen im PC Bereich, aber trotzdem einzigartig im
Jugendbereich.
Der Jugendtreff Inside hat sich immer offen gegenüber anderen Jugendbewegungen
gezeigt und daher war und deshalb ist es selbstverständlich, dass der
Jugendtreff sein Haus, dass die Gemeinde stellt, mit der KLJ teilt. Als der
europäische Freiwilligen Dienst von der EU lanciert wurde, war Inside wieder
einer der ersten Einrichtungen, die das Wagnis eingingen, eine EU Freiwillige
aufzunehmen.
Irgendwann haben die Verantwortlichen auch einen neuen Namen gesucht, das das
Wort "Jugendheim" nicht mehr aktuell erschien. Mit damaligen Besuchern und
Vertreter des VWRates wurde aus "Jugendheim Eynatten der JUGENTREFF INSIDE".
Dieser neue Name sollte auch eine neue Herausforderung an der sich veränderten
Gesellschaft sein.
Heute haben die "anderen Bereiche" einen gleichwertigen, wenn nicht sogar
höheren Stellenwert, als der offene Bereich.
Grundidee des Jugendtreff Inside ist und war die Notwendigkeit und Möglichkeit
einer weitgehenden ehrenamtlichen Trägerschaft dieser Einrichtung. Es besteht
nun seit mehr als 20 Jahren ein so genannter Verwaltungsrat, der sich immer
einmal im Monat trifft, um gemeinsam mit dem Hauptamtlichen, die Projekte, Ideen,
Anschaffungen, immer wieder auch kontrovers, zu diskutieren und vor allem auch
zu entscheiden. Dass ich als Präsident, von den Anfängen dabei bin, ist ein
Zeichen einer gewissen Kontinuität, das auch Sicherheit gibt, vor allem für die
Angestellten, und, vor allem auch gegenüber politisch verantwortlichen Menschen,
sei es auf Gemeindeebene oder jetzt für die DG.
Wir haben im Verwaltungsrat immer eine gewisse Stabilität versucht zu halten,
haben aber gleichzeitig immer wieder neuen interessierten Menschen die
Möglichkeit gegeben, im Rat mitzuwirken. Die KLJ hatte immer einen Platz frei,
den sie zu verschiedenen Zeiten nutzte oder auch nicht.
Dieser Verwaltungsrat ist eine wichtige Säule in der Arbeit des Jugendtreffs und
gemeinsam mit dem Hauptamtlichen werden immer neue Inhalte besprochen und
diskutiert. Das wir seit einigen Jahren ein W.E. im Jahr reservieren, wo der VWR
sich andere Jugendeinrichtungen im In-und Ausland anschaut, zeigt auch von einem
Einsatz, die nicht zu unterschätzen ist, und der Jugendarbeit in Eynatten, nicht
still stehen lässt.
Josef Croé
Präisdent der V.O.G
Jugendtreff Inside Eynatten
Verwaltungsrat Inside
Der Jugendtreff Inside ist eine V.O.G. der durch einen Verwaltungsrat, der sich
einmal im Monat trifft, geleitet wird.
Mitglieder im Verwaltungsrat sind ehemalige Gründer oder Besucher oder
Erwachsene, die sich für die offene Jugendarbeit einsetzen wollen.
Präsident ist nun seit mehr als 10 Jahren Josef Croé, der auch einer der Gründer
des damaligen noch Jugendheim Eynatten war.
Immer wieder versucht der VWR neue Mitglieder zu werben, ob jung oder alt. Die
KLJ kann ein oder zwei Vertreter entsenden, was aber nicht immer wahrgenommen
wird.
Einmal im Jahr informieren sich die Mitglieder des VWR während eines Wochenende
über andere Jugendmodelle oder Einrichtungen um mit neuen Ideen die Jugendarbeit
vor Ort "anzupassen" oder neue Ideen in der Jugendarbeit einfließen zu lassen.
Folgende Städte haben sie bisher "besucht" Izegem (West-Flandern), Lüttich,
Bremen, Maastricht, Duderstadt (bei Göttingen), Langen (bei Frankfurt)
Carcarssonne, Brüssel und in 2006 soll es nach Bernau(bei Berlin) gehen.
Einer der Highlights von 2005, war der Empfang in Worriken mit dem Königspaar
und die Verantwortlichen von der Politik in der Deutschsprachigen Gemeinschaft.
Neben soziales Engagement und Einsatz bei verschiedenen Veranstaltungen(u.A. bei
der Kirmes) ist soll die ehrenamtliche Mitarbeit Spaß machen, und deshalb
gönnen sich die Mitglieder nicht nur manchmal eine Weckmann zum Nicolas, das
Neujahrsessen ist schon eine fester Bestandteil in dem Programm des
Verwaltungsrates geworden.