Jugendheime bilden jetzt ein echtes Netzwerk


Von
links nach rechts: Werner Kalff, Tom Rosenstein, Verena Zimmermann und die EU-Freiwillige
Elisa Zanetti aus Südtirol
Von Mario Vondegracht
Hauset
Zu einem Pressegespräch luden am Mittwochnachmittag die drei
Jugendheimleiter der Großgemeinde Raeren, um ihr neu gebildetes Netzwerk »JURA«
(JUgendarbeit RAeren) vorzustellen.
Die Gemeinde Raeren hat das Glück, in jedem Dorf der Großgemeinde ein Jugendheim
verankert zu haben. Darüber hinaus verfügt jede einzelne Einrichtung über einen
Verwaltungsrat und kann somit vollkommen autonom agieren.
Kein Aktivismus
Die Leiter der drei Jugendheime aus Raeren, Eynatten und Hauset haben sich nun
zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, das sich »JURA« (steht für: Jugendarbeit
Raeren) nennt. Tom Rosenstein (JH Raeren), Verena Zimmermann (JH Hauset) und
Werner Kalff (Jugendtreff Inside Eynatten) verdeutlichten bei dem Pressetreffen,
dass jede Einrichtung seine Autonomie behalte. Das Ziel des Zusammenschlusses
sei, sich zu vernetzen, um bei Bedarf zusammenzuarbeiten.
Dazu hat JURA, in Zusammenarbeit mit dem Eupener Büro Pixelbar, auch ein Logo
entworfen (siehe Foto), das insbesondere die Vielfalt der Angebote
wiederspiegeln soll. Erste Zusammenarbeiten gab es bereits in der Vergangenheit,
beispielsweise beim Fahrsicherheitstraining des Jugendtreffs Inside.
»Wir werden gemeinsam nur Projekte initiieren, die auch Sinn machen«, so Werner
Kalff vom Jugendtreff Inside. Man wolle nicht in Aktivismus verfallen und auf »Teufel
komm raus« etwas auf die Beine stellen, das weder Hand noch Fuß habe. »Dabei
kommen vor allem die unterschiedlichen Stärken zum Vorschein«, erklärte Tom
Rosenstein. »Beispielsweise hat das Jugendheim Hauset Übernachtungsmöglichkeiten,
die ich in Raeren nicht habe«, so der Jugendheimleiter.
Einander ergänzen
Ein Projekt, das die drei Jugendarbeiter ins Auge gefasst haben, ist die
Einbindung der EU-Freiwilligen, die für mehrere Monate in der DG weilen und in
den Jugendheimen mithelfen wollen. Eine von ihnen ist Elisa Zanetti, eine EU-Freiwillige
aus Südtirol, die momentan im Jugendtreff Inside in Eynatten im Einsatz ist und
beim Pressetreffen ebenfalls anwesend war. Geplant ist, dass die nächsten
Jugendlichen, die über den Europäischen Freiwilligendienst (EFD) nach Ostbelgien
finden und sich in Raeren niederlassen möchten, turnusmäßig in den JURA-Einrichtungen
mitarbeiten, um u.a. die verschiedenen Arbeitsweisen kennenzulernen.
»Während das Jugendheim Raeren während sechs Tagen in der Woche geöffnet ist,
steht im Jugendtreff Inside die Projektarbeit im Vordergrund«, erläutert
Rosenstein. Die Synergien, die sich bei der JURA bilden, sind somit interessant,
da sie vielseitig sind, und mehr Möglichkeiten bieten.
Im Herbst wird außerdem ein Girls Day stattfinden; ein Projekt, das ebenso unter
die Rubrik JURA fällt. »An diesem Tag werden Aktivitäten, die auf Mädchen
zugeschnitten sind, innerhalb der drei Jugendheime angeboten«, so Verena
Zimmermann vom Jugendheim Hauset.
»Da sich der Jugendbeirat Raeren aufgelöst hat, versuchen wir hier auch ein
Stück weit Aufgaben zu übernehmen«, deutet Kalff beim Treffen an. Beispielsweise
sei im Herbst wieder ein »Platz für Kinder« in Raeren geplant, bei dem die drei
Jugendheime als Betreuer fungieren werden.
Eine erste Sensibilisierungskampagne findet am kommenden Dienstag statt. Dann
werden die drei Jugendarbeiter in den Schulbussen, die die Raerener Jugend in
die Eupener Schulen bringen, Visiten-Klappkarten verteilen, um auf ihr Projekt
aufmerksam zu machen. Außerdem ist ein Facebook-Profil in Bearbeitung. Jetzt
gelte es zudem, die JURA mit Ideen, die eine Zusammenarbeit sinnvoll machen, zu
füllen. Tom Rosenstein, Verena Zimmermann und Werner Kalff betonten beim
Pressegespräch ferner, dass sie stets offen seien, wenn jemand eine gute
Projektidee habe.
»JURA« - Sensibilisierungskampagne in BussenDie drei Jugendheime der Gemeinde
Raeren bilden jetzt ein echtes Netzwerk
Die drei Jugendheimleiter der Großgemeinde Raeren haben jetzt ihr neu gebildetes
Netzwerk »JURA« (JUgendarbeit RAeren) vorgestellt.
Die Gemeinde Raeren hat das Glück, in jedem Dorf der Großgemeinde ein Jugendheim
verankert zu haben. Darüber hinaus verfügt jede einzelne Einrichtung über einen
Verwaltungsrat und kann somit vollkommen autonom agieren.
Die Leiter der drei Jugendheime aus Raeren, Eynatten und Hauset haben sich nun
zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, das sich »JURA« (steht für: Jugendarbeit
Raeren) nennt. Tom Rosenstein (JH Raeren), Verena Zimmermann (JH Hauset) und
Werner Kalff (Jugendtreff Inside Eynatten) verdeutlichten bei dem Pressetreffen
klar, dass jede Einrichtung seine Autonomie behalte. Das Ziel des
Zusammenschlusses sei, sich zu vernetzen, um bei Bedarf zusammenzuarbeiten.